Tote Vögel durch Scheiben

Fensterscheiben tote Vögel

Es gibt kaum jemanden, der einen Vogelschlag an einer Glasscheibe noch nicht erlebt hat. Allerdings ist das Ausmaß dieser Problematik den meisten Menschen nicht bekannt. Jährlich sterben alleine in Deutschland rund 100 Millionen Vögel auf diese Weise. Dabei ist es sehr leicht diese Unfälle zu vermeiden. Es gibt grundsätzlich drei Faktoren, die eine Glasscheibe zu einer Gefahr für Vögel machen. Zuerst ist die Durchsicht zu nennen. Durchsicht ist gegeben, wenn eine Scheibe einen ansonsten scheinbar freien Flugweg blockiert. Dies ist zum Beispiel bei Fenstern über Eck oder bei einem zweiten Fenster an der Rückwand gegeben. Aber auch verglaste Bushaltestellen oder verglaste Lärmschutzwände erfüllen dieses Kriterium. Der zweite Faktor ist Spiegelung. In spiegelnden Glasfronten sieht ein Vogel die Umgebung vor dem Fenster, also Vegetation oder den freien Himmel und versucht dorthin zu fliegen. Der dritte Faktor ist Beleuchtung. Abends und Nachts sind von innen beleuchtete Scheiben eine Gefahr. Gerade nachtaktive Vögel werden von den Lichtern angezogen, ohne dass sie Scheiben erkennen können. Es wird geschätzt, dass in Deutschland jährlich 5 bis 10 Prozent der Vogelpopulationen an Glasscheiben sterben. Durch Hauskatzen sterben in Deutschland jährlich ähnlich viele Vögel. Verhinderungsmöglichkeiten gibt es einige. So kann man zum Beispiel Muster oder Aufkleber an die Glasscheibe kleben. In der Nacht empfiehlt es sich Rollos oder Vorhänge zu schließen.
Auf dieser Website gibt es beispielsweise Vogelschutzfolien zu kaufen, die eine Kollision mit dem Fenster verhindern:
https://www.sonnenschutzfolien-fenster.de/vogelschutzfolie.html

Quelle und Bildquelle: https://www.nabu.de/tiere-und-pflanzen/voegel/gefaehrdungen/11932.html

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