Pelzhandel mit Pelzen von Wildtieren

Pelzhandel

Trotz einem seit Jahren kontinuierlichen Umsatz-Rückgang der Pelzindustrie beträgt dieser alleine in Deutschland immer noch stolze 28 Millionen Euro. Unter den verkauften Pelzen stammt ein beachtlicher Teil von Wildtieren. Denn rund 15 Prozent aller Pelze stammen von Wildfängen. Alleine in Kanada sind 50.000 kommerzielle Fallensteller aktiv. In den Fallen landen zu 75 Prozent Fehlfänge. Vorallem Elche landen immer wieder in den Fallen. Häufig bleibt den Fallenstellern nichts übrig, als den Tieren den Gnadenstoß zu verpassen. Neben den Wildfängen gibt es aber auch kommerzielle Farmen auf denen Nerze, Füchse, Maderhunde oder andere Tiere unter schlechtesten Bedingungen gehalten werden. Häufig werden diese in winzigen Käfigen ohne richtigen Boden gehalten. Außerdem können sich in den Massentierhaltungen Krankheiten besonders gut verbreiten – das ist nicht erst seit der Corona-Pandemie bekannt, bei der in Dänemark zehntausende infizierte Nerze notgeschlachtet werden mussten. Echtpelze können mittlerweile gleichwertig durch verschiedene Kunststoffe ersetzt werden und sind schlicht nicht mehr zeitgemäß.

Quelle und Bildquelle: @pro_wildlife

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