Hunderte E-Scooter im Rhein

E-Scooter Köln

In immer mehr deutschen Städten gibt es ausleihbare E-Scooter. Diese sollen eine nachhaltige Alternative zur Fortbewegung bilden. Doch so nachhaltig sind die elektrischen Scooter gar nicht. Denn häufig ist die Lebensdauer extrem kurz. Zwar geben die Leih-Firmen an, dass die Roller bis zu zwei Jahre halten, aber in der Realität sieht das anders aus. So soll die durchschnittliche Lebensdauer der E-Scooter in Luisiana gerade einmal 29 Tage betragen. Die Ursache ist Vandalismus. Häufig werden die E-Scooter nicht sachgemäß genutzt und beispielsweise hingeschmissen. Des Weiteren landen die Scooter immer wieder in Gewässern. Durch die kurze Lebensdauer verschlechtert sich die Ökobilanz der Scooter pro Fahrt enorm. Denn ein Großteil der CO2-Emissionen entstehen bei der Herstellung. Es gilt: Je mehr Fahrten gemacht werden können, desto effizienter werden die E-Scooter. Wenn diese nur wenige Wochen halten sind sie aus ökologischen Gesichtspunkten sehr ineffizient. Wenn die E-Scooter in Gewässern landen löst sich die Ummantelung der Akkus und diese werden freigelegt. Die Chemikalien der Akkus landen so im Gewässer und belasten diese. Bislang sind Hersteller nicht dazu verpflichtet sich um gesunkene E-Scooter zu kümmern. Dies sollte sich schleunigst ändern, um die Freisetzung von Schwermetallen und anderen Chemikalien ins Gewässer zu verhindern.

Quelle: https://www1-wdr-de.cdn.ampproject.org/v/s/www1.wdr.de/nachrichten/rheinland

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Eine Antwort

  1. Der Plastikwahnsinn muß ein Ende finden. Die Fische, die gefangen werden, von uns dann verzehrt werden, liefern uns das Plastik frei Haus in unsere Mägen. Wie gruselig. Oder die Meerestiere verenden vorher elendig durch den Plastikmüll in den Meeren. Es ist schier unglaublich.
    Da hat das Unternehmen, mit dem ich zusammenarbeite, bereits eine Aktivistin mit involviert, die Maggy Gschnitzer – und wir kämpfen gemeinsam gegen die Meeresverschmutzung . Beste Grüße Astrid Schäfer

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