Grubenwasser im Ruhrgebiet – Ewigkeitskosten

Grubenwasser Ruhrgebiet Ewigkeitskosten

Jedes Jahr werden 70 Millionen Kubikmeter Grubenwasser aus den Stollen des ehemaligen Untertagebaus im Ruhrgebiet abgepumpt, damit das Trinkwasser nicht verunreinigt und das Ruhrgebiet nicht zu einer Seenplatte wird. Regenwasser sickert durch verschiedene Bodenschichten nach unten und landet in den Stollen. Diese laufen voll und der Wasserpegel steigt nach oben zu den Trinkwasserleitern. Auf dem hunderte Meter langen Weg in die Tiefe wäscht das Grubenwasser Salze und Mineralien aus dem Gestein. Da der Salzgehalt sehr hoch sein kann, soll sich das Wasser auf keinen Fall mit dem Trinkwasser vermischen. Außerdem sind in den 200 Jahren Bergbau auch andere Stoffe in die Grube gekommen, die nicht ins Trinkwasser gelangen sollten. Daher gibt es 13 Pumpwerke die wahrscheinlich für die Ewigkeit das Grubenwasser unter hohen wirtschaftlichen und energetischen Aufwand abpumpen. Da ein Fünftel des Ruhrgebiets unterhalb des Grundwasserspiegels liegt würden diese Teile auf Dauer auch mit dem Grubenwasser voll laufen, wenn es nicht abgepumpt werden würde.

Quelle: https://www.daserste.de/information/wissen-kultur/w-wie-wissen/grubenwasser-ruhrgebiet-100.html

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Eine Antwort

  1. falco2022 sagt:

    Guten Tag,
    Nach diesem Bericht und den Videos stellt sich die Frage, welche Stoffe im Detail das Grubenwasser enthält und welche Auflagen zur Einleitung seitens der Bezirksregierung oder des Bergamtes bestehen.
    Augenscheinlich geschieht die Einleitung ohne weitere Behandlung, was eigentlich schwer vorstellbar ist.
    Gruß falco2022

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