Weniger Eisbären in der Arktis

Insgesamt gibt es weltweit noch circa 22.000 bis 31.000 freilebende Eisbären. Diese verteilen sich auf 19 voneinander getrennten Populationen. Zwei dieser Populationen leben im Nordwesten Kanadas und in der Beauford See in Alaska. Hier sind die Bestände in den letzten Jahrzehnten drastisch zurück gegangen. 2004 gab es an den zwei Standorten 1.500 Eisbären. 2019 nur noch etwa 900. Der Klimawandel macht den Raubtieren schwer zu schaffen. Normalerweise verbringen die Eisbären den Winter und Frühjahr auf dem Packeis. Dort jagen sie Robben und fressen sich Fettreserven an. Doch das Eis schwindet. Viele Eisbären können dem raschen Rückzug des Eises nicht folgen und “stranden” auf dem Festland. Dort gibt es aber weniger Beute. Die Folge ist, dass die Fettreserven schwinden, die Bären an Kraft verlieren und schließlich sterben.

Quelle: https://mobil.wwf.de/themen-projekte/bedrohte-tier-und-pflanzenarten/eisbaeren/eisbaeren-in-not/
Bildquelle: https://oceancare.org/wp-content/uploads/2016/02/OC_Eisbaer_Wordpress_Header_1280x7683.jpg

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