Viele europäische Zugvögel finden ihren Tod in Netzen ägyptischer Vogelfänger

Zugvogel Ägypten Tod

Millionen Zugvögel enden jeden Herbst in den Fangnetzen ägyptischer Vogeljäger. Die größte Fanganlage erstreckt sich über 700 Kilometer. Ziel der Vogeljäger ist es die getöteten Vögel als Delikatesse auf den Märkten zu verkaufen. Allein aus Deutschland brechen jährlich etwa 85 Millionen Zugvögel nach Afrika zur Überwinterung aus. Aus ganz Europa sind es rund 2.4 Milliarden Tiere. Rund 5.8 Prozent der Vögel schaffen die Passage über Ägypten aufgrund der Fangnetze nicht. Da viele Zugvogelarten durch den zunehmenden Lebensraumverlust sowieso schon vom Aussterben bedroht sind, verschärft das Fangen die Situation zusätzlich. Dadurch gefährdete Arten sind zum Beispiel der Pirol, der Neuntöter oder auch die Nachtigall.

Quelle: https://www.nabu.de/tiere-und-pflanzen/voegel/zugvogelschutz/aegypten/15954.html

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