Sojaanbau hauptverantwortlich für Regenwaldabholzung

Großteil des abgeholztem Regenwalds wegen Sojaanbau

Die Ausweitung von Landwirtschaft in tropischen Regionen bleibt die größte Bedrohung für Wälder und andere natürliche Ökosysteme. Zwischen 2005 und 2017 wurden weltweit durchschnittlich 5 Millionen Hektar Regenwald pro Jahr in Ackerland umgewandelt. 31 Prozent der Regenwaldflächen wurden gerodet, um darauf Soja anzubauen. Soja wird vorallem als Tierfutter und Kraftstoff eingesetzt. Nur 6 Prozent des auf ehemaligen Regenwaldgebiet angebauten Sojas dienen dem Menschen als direkte Nahrungsquelle. Auf Platz zwei hinter Soja folgt Palmöl. Auf 24 Prozent der ehemaligen Waldflächen wird nun Palmöl angebaut. Auf dem dritten Platz folgt die Viehhaltung. Rund 10 Prozent der Flächen wurden in Rinderweiden umgewandelt. Wenn man einen Blick darauf schaut, wer die Hauptimporteure der auf den Flächen gewonnenen Agrarprodukte sind, landet China mit 24 Prozent auf Platz 1, die EU mit 16 Prozent auf Platz 2, Indien mit 9 Prozent auf Platz 3, die USA mit 7 Prozent auf Platz 4 und Japan mit 5 Prozent auf Platz 5. Diese Länder nehmen also eine bedeutende Rolle bei der Rodung von Regenwald ein.

Quelle: https://wwfeu.awsassets.panda.org/downloads/stepping_up___the_continuing_impact_of_eu_consumption_on_nature_worldwide_fullreport_low_res.pdf

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