Asphalt und Beton heizen die Städte auf

Aufheizung der Städte durch Asphalt

Städte fungieren im Sommer als Wärmeinseln. Im Vergleich zum Umland kann es in der Nacht bis zu 10 Grad Celsius wärmer sein. Schuld daran sind die großflächige Asphaltierung der Flächen und Beton. Asphalt und Beton speichern rund 50 Prozent der Sonnenenergie und geben diese nur langsam an die Umgebung ab. Natürlich bewachsener Boden speichert etwa ein Zehntel, also rund 5 Prozent der Sonnenenergie. Besonders in den Nächten ist der Unterschied zu spüren. Während das Umland runterkühlt ist es in Städten oft noch warm. Auch unsere Gesundheit leidet darunter. So schlafen wir zum Beispiel schlechter, wenn es zu warm ist. Auch ein Anstieg von Hitzetoten ist in den letzten Jahren in den Städten zu verzeichnen. Ursache ist der Klimawandel, welcher uns immer häufiger mit Hitzeextremen konfrontiert. Parkanlagen und Brunnen können dem entgegenwirken. Diese haben einen kühlenden Effekt. Auch Luftschneißen sind in den Städten von Bedeutung. Durch diese kann kühlende Luft aus dem Umland in die Städte getragen werden. Eine Verbauung dieser ist daher zu verhindern.

Quelle: https://www.springer.com/environment?SGWID=1-198-2-490713-0

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