Schleppnetze zerstören Küstenmeeresboden

Schleppnetz

Ein Großteil des Küstenmeeresbodens von Europa ist physikalisch gestört. Schuld sind vorallem die Schleppnetze der Fischer. Diese werden meist bis auf den Meeresboden runtergelassen und hinter den Fischkuttern hergezogen. Alles was in unmittelbarer Nähe des Schleppnetzes ist wird mitgerissen. Auch Meerespflanzen und Fischarten, die gar nicht prioritär gefangen werden sollten. Außerdem wird die Bodenstruktur durch die Fangmethode zerstört. Weltweit kommen auf einer Fläche von 4.9 Millionen Quadratkilometern Schleppnetze zum Einsatz. Das entspricht der 14-Fachen Fläche von Deutschland. Dazu kommt, dass durch die Aufwirbelung des Bodens CO2 freigesetzt wird, welches eigentlich in der obersten Sedimentschicht abgespeichert wird.

Quelle: https://ec.europa.eu/info/files/report-implementation-marine-strategy-framework-directive_en
Bildquelle: https://m.ln-online.de/var/storage/images/ln/nachrichten/wirtschaft/wirtschaft-im-norden/eu-kassiert-verbot-von-schleppnetz-fischerei-vor-sylt/692094007-3-ger-DE/EU-kassiert-Verbot-von-Schleppnetz-Fischerei-vor-Sylt_reference_2_1.jpg

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