Naturschäden durch Streusalz

Streusalz Umwelt

Der Einsatz von Streusalz ist für Bäume und andere Pflanzen, Tiere, Gewässer, Fahrzeuge und Bauwerke sehr schädlich. Die Umweltschäden zeigen sich dabei oft zeitverzögert. Bei einem sehr hohen Salzgehalt im Boden werden wichtige Nährstoffe verstärkt ausgewaschen und die Aufnahme von Nährstoffen und Wasser durch die Pflanzen erschwert. Außerdem sterben Feinwurzeln von Bäumen ab, sodass die wichtige Symbiose mit Bodenpilzen leidet. Dazu kommt Laubabfall, höhere Anfälligkeit für Krankheiten und vorzeitiges Absterben. Die Beseitigung oder Eindämmung der Schäden verursacht jährlich hohe Kosten. Das Salz wird zur Verhinderung von Straßenglätte eingesetzt. Hierfür gibt es allerdings Alternativen. Diese sind vorallem Sand, Split oder Granulat. Nur bei hartnäckigen Vereisungen der Straße und an Gefahrenstellen (z.B Treppen) ist Salz als Streugut alternativlos. In einigen Kommunen in Deutschland ist der private Einsatz von Streusalz bis auf die genannten Ausnahmen bereits verboten.

Quelle: https://www.umweltbundesamt.de/umwelttipps-fuer-den-alltag/haushalt-wohnen/streumittel-streusalz
Bildquelle: https://rp-online.de/imgs/32/4/7/7/8/7/5/1/1/tok_a878c6bee060b019c46cf53bd15164ae/w1200_h630_x1500_y900_DPA_bfunk_dpa_5F9C5400D2F9D43E-e2f560b5ada9cf93.jpg

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