Kaffeekapsel versus Kaffeebeutel hinsichtlich Verpackungsmaterial

Kaffee

Hersteller von Kaffeekapseln preisen sich damit, dass deren Aluminiumkapseln umweltfreundlicher als die Alternativen sind. Auf den ersten Blick stimmt das sogar. Aluminiumkapseln lassen sich gut aus dem Verpackungsmüll herausfiltern und Aluminium hat eine Recyclingquote von 75 Prozent. Das Problem daran ist, dass die meisten Aluminiumkapseln irrtümlicherweise nicht im gelben Sack landen, sondern im Restmüll. Dieser wird hierzulande verbrannt und die Rohstoffe sind verloren. Wenn die Kapseln doch richtig entsorgt worden sind und eingeschmolzen werden, lassen sich nur noch minderwertige Aluminium-Produkte daraus herstellen. Neue Kapseln können damit zum Beispiel nicht hergestellt und der Recyclingkreislauf kann nicht geschlossen werden. Außerdem fällt bei Kaffeekapseln 25 Mal mehr Müll an als bei herkömmlichen Kaffeebeuteln. Biologisch abbaubare Kaffeekapseln sind auch keine wirkliche Alternative. Diese brauchen in der Kompostierung zu lange um sich zu zersetzen, werden aussortiert und landen im Müllheizkraftwerk.

Quelle: https://www.quarks.de/umwelt/muell/darum-sind-kaffeekapseln-nicht-umweltfreundlich/

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