Grundnetzschlepperei zerstört Meeresböden

Fischerei Grundnetz Schleppnetz

Bei der Grundnetzschlepperei werden trichterförmige Netze über den Meeresboden gezogen. Damit diese auch auf dem Grund bleiben werden sie mit Gewichten belastet. Dadurch, dass die Schleppnetze über dem Boden schleifen wird dieser aufgewirbelt und dort vorkommende Meerestiere werden aufgeschreckt und verfangen sich im Netz. Durch diesen Prozess kommt es aber zu weitreichenden Schäden für das Ökosystem. Denn sämtliche Organismen, die auf dem Meeresboden leben, werden zerstört. Außerdem wird auf dem Boden konserviertes Kohlendioxid durch die Aufwirbelung wieder freigesetzt. Jährlich gelangt auf diesem Weg etwa eine Gigatonne CO2 (1.000 Mio. Tonnen) zurück in die Atmosphäre. Zum Vergleich: der weltweite Flugverkehr setzt jährlich 900 Millionen Tonnen CO2 frei. Des Weiteren verfangen sich häufig Tiere in den Netzen, die gar nicht als Fangziel geplant waren. Eigene Meinung: Diese unfassbar zerstörerische Meeresausbeutung gehört unbedingt verboten. Es kann nicht sein, dass wir ohne Rücksicht auf Verluste den Meeresboden umgraben nur um den Fang zu maximieren. Das ist wieder mal viel zu kurz gedacht und man denkt wieder nur an das kurz anhaltende schnelle Geld – nicht an die Umwelt.

Quelle: Instagramaccount: @quarks.de

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