Anteil an Mehrwegflaschen bei Supermärkten häufig unter festgelegter Mehrwegquote

Unter der Mehrwegquote

Mehrweg-Flaschen können bis zu 25 Mal wiederverwendet werden. Daher sind sie im Vergleich zu Einweg-Flaschen, die nur einmal genutzt und dann recycelt werden, nachhaltiger. Aus diesem Grund wurde vor 2 Jahren im Verpackungsgesetz eine Mehrwegquote von 70 Prozent eingeführt. Das heißt, dass Unternehmen, die Getränke verkaufen, zu 70 Prozent Getränke in Mehrweg-Behältern verkaufen sollen. Doch sowohl Getränkehersteller, als auch Supermarktketten achten nicht auf die Einhaltung dieser Quote. Nur 38.8 Prozent der Flaschen die die Coca-Cola Company verkauft sind in Mehrweg-Flaschen abgefüllt. Bei Nestle sind es sogar nur 13 Prozent. Noch schlechter sind die Supermarktketten. Bei Aldi-Süd und Lidl werden ausschließlich Einweg-Flaschen und bei Netto immerhin zu 50 Prozent Mehrweg-Flaschen verkauft. Nur Real schafft die Mindestanforderung von 70 Prozent. Doch wieso tun sich Supermärkte und Hersteller mit der Quote so schwer? Getränke in Einweg-Behältern werden vor Ort im Pfandautomat zerschreddert und müssen nicht zu den Herstellern zurückgeschickt werden. Das spart Kosten in der Logistik.

Quelle: Instagramaccount: @umwelthilfe

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