Bangladesch wird vom Klimawandel besonders hart getroffen

Bangladesch ist eines der ärmsten Länder der Welt. 80 Prozent der knapp 165 Millionen Menschen leben unterhalb der Armutsgrenze. Doch neben der ohnehin schon präkeren Situation der Bevölkerung trifft der Klimwandel das Land extrem. Schuld daran sind die geographischen Bedingungen. Der Großteil des Landes liegt nur wenige Meter über dem Meeresspiegel. Schon jetzt gibt es alle 5 Jahre eine größere Flut, die bis zu 60 Prozent des Landes überschwemmt. Der Boden wird durch das hineingespülte Meerwasser salzhaltig und damit landwirtschaftlich nur noch bedingt nutzbar. Wenn der Meeresspiegel durch den Klimawandel um einen Meter ansteigen würde, wären 18 Prozent der Landesfläche dauerhaft unter Wasser. Das würde in Deutschland der Fläche von Mecklenburg-Vorpommern, Schlesweig-Holstein und der Hälfte von Niedersachen entsprechen. Bei derzeitigen Prognosen wäre der Anstieg des Meeresspiegels um einen Meter noch vor dem Jahr 2100 der Fall. Dadurch würden 35 Millionen Menschen in Bangladesch ihre Heimat verlieren und zu Klimaflüchlingen werden.

Quelle: https://www.deutschlandfunk.de/klimawandel-und-gesundheit-bangladesch-zwischen-hitzetoten.740.de.html?dram:article_id=480669
Bildquelle: https://www.awointernational.de/fileadmin/_processed_/f/a/csm_Monsun_Suedasien_MSS_India_partner_pic_b575bbeaeb.jpg

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