Tote Haustiere in US-Amerikanischen Tierheimen

Jedes Jahr werden 7.6 Millionen Haustiere in den USA in Tierheime abgegeben. Pro Tag sind das etwa 20.000 Tiere. Knapp 40 Prozent davon überleben den Tierheimaufenthalt nicht. Der Grund ist so simpel wie grausam. Es gibt nicht genügend Platz für die Menge an neu ankommenden Tieren. Tiere, die eine kleine Auffälligkeit zeigen werden noch am selben Tag getötet. Die einsamen Haustiere in Tierheimen sind ein Abbild unserer Wegwerfgesellschaft. Wir wollen alles haben, aber haben nach kurzer Zeit kein Interesse mehr für diese Dinge. Durch den Konsum anderer Güter erhalten wir wieder neue Befriedigung und der Kreislauf dreht sich weiter. Leider verfahren wir Menschen nicht nur mit Gegenständen, sondern auch mit Lebewesen häufig nach diesem Prinzip. Mittlerweile gibt es in den USA Werbekampagnen vor Weihnachten, die den Kauf eines Haustiers verhindern sollen. Traurig, dass es sowas braucht.

Bildquelle:
https://www.urban.dog/wp-content/uploads/2016/05/dpa-Tierheim-Berlin-urban-dog-19581761.jpg
Quelle: https://sz-magazin.sueddeutsche.de/wild-wild-west-amerikakolumne/das-geheime-sterben-der-haustiere-82711

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